Einblick in die Elektronikindustrie

Wir haben von Matthias von Südwind etwas über die Elektronikindustrie erfahren.

Zuerst ging es um Elektroautos und darum, dass bereits die Hälfte der Autos aus Elektronik besteht. Danach haben wir uns mit dem Weg von den Rohstoffen von Elektronikgeräten zum fertigen Produkt auseinandergesetzt, welche Einzelteile man dafür braucht und dass man bei vielen Bestandteilen nicht sagen kann, wo genau sie herkommen und produziert werden. Dabei haben wir erfahren, dass die Schweiz ein wichtiger Rohstofflieferant ist.

Danach erklärte uns Matthias etwas über den Rohstoffabbau in Ghana, wobei es zwei Arten gibt:

Einmal die Minenarbeiter, bei denen es eine hohe Lebensgefahr gibt, da sie nur wenig Schutz haben. Das Geld, das sie verdienen, bleibt jedoch bei ihnen.

Und andererseits gibt es auch Arbeiter/ Facharbeiter, die eine hohe Sicherheit genießen, jedoch wird dabei die Umwelt für die Personen, die in diesen Gegenden leben, zerstört.

Weiters haben wir erfahren, dass es so gut wie unmöglich ist, einen Computer fair herzustellen. Jedoch hat eine Firma schon eine faire Computermaus hergestellt, dies ist zwar auch schwierig zu erreichen, aber jedenfalls einfacher, als bei einem Computer.

Danach haben wir uns ein Video, das die Arbeitsumstände in chinesischen Fabriken thematisiert, angesehen und erfahren, wie schlimm die Umstände in Fabriken in Hong Kong sind. Die Arbeiter verdienen nur sehr wenig Geld und haben nur 4 freie Tage pro Monat. Viele der Arbeiter in den Fabriken haben kein Training für den Beruf, den sie ausführen und tragen keine Schutzbekleidung.  Problematisch ist auch, dass man nicht wirklich etwas gegen die Umstände machen kann, da die Regierung dort viel Macht hat und Schüler und Arbeiter, die bei Aufständen und Demos teilnehmen, mit Freiheitsstrafen bestraft.

Gegen die Umstände in diesen Fabriken kann man nicht wirklich viel unternehmen. Was man jedoch sehr wohl machen kann, ist die Information über die Arbeitsumstände zu verbreiten, da die chinesische Regierung das Internet zensiert und diese Informationen sonst nicht leicht ans Licht kommen.

Ein weiteres Problem in China ist, dass viele Arbeiter nur den Mindestlohn verdienen, das durchschnittliche Einkommen aber ansteigt und dadurch die Preise steigen. Das bringt mit sich, dass für die Arbeiter mit geringerem Einkommen alltägliche Dinge nun schwerer leistbar werden.

Wenn es um die Transparenz der Elektronikmarken geht, die in China produzieren, kann man in die Arbeitsumstände der Angestellten nur schwer einsehen. Die Transparenz der großen Marken lässt zu wünschen übrig.

Außerdem werden in vielen der chinesischen Fabriken gesundheitsschädliche Chemikalien eingesetzt, was verhindert werden sollte, da es ein Grundrecht ist, eine Arbeit auszuführen, bei der man nicht krank wird.

Auch unsere Regierung kann helfen, die Arbeitsumstände in den Fabriken zu verbessern, indem überprüft wird, welche Elektronikgeräte gekauft werden. Bei der letzten Regierung war dies keine Priorität. Die Chancen, dass man in Österreich hilft, das Problem zu lösen oder ein Teil der Lösung zu sein, sind bei der jetzigen Regierung jedoch definitiv höher.

Emma Stich,
BG Zehnergasse Wiener Neustadt

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